Über uns

Das Heidelberger Präventionszentrum (HPZ) ist ein privates Institut, das Alleinanbieter der Fortbildungen zu den Präventionsprogrammen Fäustling, Faustlos Kindergarten und Faustlos Grundschule ist. Zudem umfasst das Angebotsspektrum des HPZ verschiedene Seminare für Lehrkräfte, Erziehungskräfte und Eltern. Mit seinen Angeboten steht das HPZ für frühe Prävention, psychische Gesundheit, Ressourcenorientierung und die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern.

Team

Dr. Andreas Schick
Leitung des HPZ
Diplom-Psychologe, Paar- und Familientherapeut, NLP- und SE-Practitioner (PSE-Schick), Faustlos-Trainers-Trainer, (Mit-) Entwickler der Präventionsprogramme Faustlos, Fäustling und Klarigo.
Weitere Leidenschaften (Band-Projekt): Perréa bei Soundcloud, Perréa auf Facebook, Perréa bei Backstage

Karin Backfisch
Sekretariat und Fortbildungsorganisation

Geschichte

Das Heidelberger Präventionszentrum (HPZ) wurde am 12.11.2001 von Prof. Dr. med. Manfred Cierpka, Dr. phil. Andreas Schick und Dipl.-Psych. Axel Dewald gegründet. Es sollte in erster Linie ein professionelles „Dach“ für die Implementierung der Faustlos-Curricula bilden. Die Fortbildungsangebote zu den Faustlos-Curricula wurden jedoch bald erweitert um flankierende Maßnahmen (z.B. HPZ-Elternseminar), spezielle Seminare für Lehr- und Erziehungskräfte, Klarigo, ein Wertebildungsprogramm für Grundschulen und Fäustling, ein achtsamkeits-basiertes Konzept für Kinderkrippen. Die Angebotspalette des HPZ wird sukzessive erweitert, wobei es im Kern jeweils um Prävention und die Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geht.

Fortbildungen / Seminare

Die hohe Qualität und Effektivität der HPZ-Programme kann nur gewährleistet werden, wenn die Inhalte durch geschulte Lehr- bzw. Erziehungskräfte vermittelt werden. Die Materialien für die Faustlos-Curricula und für Fäustling sind deshalb ausschließlich in Verbindung mit der Teilnahme an einer entsprechenden Fortbildung durch das Heidelberger Präventionszentrum erhältlich.
Unsere Fortbildungen und Seminare werden bundesweit (auch in Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Italien bzw. an sämtlichen deutschsprachigen Einrichtungen, die mit den Programmen arbeiten möchten) angeboten. Melden sich komplette Gruppen an (in der Regel das gesamte Kollegium einer Schule bzw. Kindertagesstätte, mindestens 12 Personen), wird die Fortbildung vor Ort in der entsprechenden Einrichtung durchgeführt (planen Sie bitte eine Vorlaufzeit von drei bis vier Monaten ein). Einzelpersonen oder kleinere Gruppen werden zu Fortbildungsveranstaltungen in ihrer Region eingeladen. Wir behalten uns vor, freie Plätze in bereits angemeldeten Fortbildungsgruppen an zusätzliche Einzelpersonen zu vergeben.

Publikationen

Bowi, U., Ott, G. & Tress, W. (2008). Faustlos – Gewaltprävention in der Grundschule. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 57, 509-520.

Berger, U. & Schick, A. (2018). 16 Jahre Heidelberger Präventionszentrum. Psychotherapeut, 63(5), 355-360.

Cierpka, M. (2005). Faustlos – Wie Kinder Konflikte gewaltfrei lösen lernen. Freiburg: Herder.

Egloff, G., Djordjevic, D. & Cierpka. M. (2015). Socio-emotional learning through Faustlos in Germany. In G. Brekhman, M. Sovily & D. Racovic (Eds.), Proceedings of the 1st International Congress on Psychological Trauma (pp 340-345). Belgrade: Life activities advancement center.

Frey, K. S., Hirschstein, M. K.& Guzzo, B. A. (2000). Second Step: Preventing aggression by promoting social competence. Journal of Emotional and Behavioral Disorders, 8(2), 102-112.

Grossman, D. C., Neckerman, H. J., Koepsel, T. D., Liu, P.-Y., Asher, K. N., Beland, K., Frey, K. & Rivara, F. P. (1997). Effectiveness of a violence prevention curriculum among children in elementary school. Journal of the American Medical Association, 277(20), 1605-1611.

Schick, A. (2004). Faustlos durch den Kindergarten. Das Kita-Handbuch.

Schick, A. (2006). Evaluationsstudien zum Gewaltpräventions-Curriculum Faustlos. Praxis der Rechtspsychologie, 16 (1/2), 169-181.

Schick, A. (2006). Gewaltprävention in Grundschule und Kindergarten mit Faustlos. Psychoanalyse im Widerspruch, 35, 91-106.

Schick, A. (2007). Finn Faustlos und die Gefühle. Heidelberg: Heidelberger Präventionszentrum. (über unser Büdchen zu beziehen)

Schick, A. (2010). Effektive Gewaltprävention. Evaluierte und praxiserprobte Konzepte für Schulen. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Schick, A. (2011). Entstehungsbedingungen aggressiven Verhaltens im Kindes- und Jugendalter. In G. Deegener & W. Körner (Hrsg.), Gewalt und Aggression im Kindes- und Jugendalter. Ursachen, Formen, Intervention (S. 20-34). Weinheim: Beltz.

Schick, A. (2011). Werte bilden. Werteerziehung in der Grundschule mit »Klarigo«. Weinheim: Beltz.

Schick, A. (2014). Die Kieselschule: Musikalische Gewaltprävention in Kindergärten und Grundschulen. Kinderzeit, 3, 18-22.

Schick, A. (2016). Fäustling. Ein Programm zur Prävention von herausforderndem Verhalten. Kleinstkinder in Kita und Tagespflege, 8, 10-11.

Schick, A. (2016). Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen in Kindergärten, Grundschulen und in der Sekundarstufe: Konzeption und Evaluation der Faustlos-Curricula. In T. Malti & S. Perren (Hrsg.), Soziale Kompetenz bei Kindern und Jugendlichen. Entwicklungsprozesse und Förderungsmöglichkeiten (S. 193-207). Stuttgart: Kohlhammer.

Schick, A. (2017). Second Step Violence Prevention and its European Versions. In G. Egloff (Ed), Child-Rearing. Practices, attitudes, and cultural differences (pp. 99-114). New York: Nova.

Schick, A. (2020). Fäustling. Achtsamkeitsbasierte Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen von 2-6-Jährigen in Kinderkrippen und -gärten. Das Kita-Handbuch.

Schick, A. & Cierpka, M. (2003). Faustlos: Evaluation eines Curriculums zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Gewaltprävention in der Grundschule. Kindheit und Entwicklung, 12, 100-110.

Schick, A. & Cierpka, M. (2005). Faustlos: Evaluation of a curriculum to prevent violence in elementary schools. Applied and Preventive Psychology, 11 (3), 157-165.

Schick, A. & Cierpka, M. (2006). Evaluation des Faustlos-Curriculums für den Kindergarten. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie, 6 (55), 459-474.

Schick, A. & Cierpka, M. (2010). Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen mit Faustlos: Konzeption und Evaluation der Faustlos-Curricula. Bildung und Erziehung, 63 (3), 277-292.

Schick, A. & Cierpka, M. (2013). International evaluation studies of Second Step, a primary prevention programme: a review. Emotional and Behavioral Difficulties, 18 (3), 241-247.

Schick, A. & Cierpka, M. (2016). Empathieförderung in Kindergarten und Schule mit „Faustlos“. In M. Roth, V. Schönefeld & T. Altmann (Hrsg.), Trainings- und Interventionsprogramme zur Förderung von Empathie. Ein praxisorientiertes Kompendium (S. 41-51). Heidelberg: Springer.

Zöller, E., Schick, A. & Bischoff, A. (2010). Unschlagbar – Das Buch, das dich gegen Gewalt stark macht. Frankfurt: Fischer. (über unser Büdchen zu beziehen)

Meilensteine

Seit der Gründung des HPZ im Jahr 2001 haben wir eine ganze Reihe von Meilensteinen gesetzt und werden sicherlich noch viele weitere setzen.

12.11.2001
Gründung des Heidelberger Präventionszentrums

Januar 2002 bis Dezember 2004
Evaluation des Kindergarten-Curriculums

März 2005
Das Faustlos-Begleitbuch von Manfred Cierpka wird veröffentlicht

Mai 2005 – März 2007
Adaptation der Faustlos-Materialien für die Sekundarstufe

Mai 2006
Das Kinderbuch „Finn Faustlos und die Gefühle“ von Andreas Schick wird veröffentlicht

Oktober 2006
Faustlos-Fortbildungen an der deutschen Schule in Moskau (Kindergarten, Grundschule, Elternschule)

März 2007
Die HPZ-Elternschule wird angeboten

Oktober 2007
Faustlos-Fortbildung an der deutschen Schule in Santiago de Chile

März 2008
Das HPZ erweitert sein Angebot um die Kieselschule und die Programme PriMa und TOPP

März 2008
Die neue Homepage wird gestartet

Oktober 2008
Das österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur beschließt, Faustlos flächendeckend an allen österreichischen Volksschulen zu implementieren

„Unschlagbar – Das Buch, das dich gegen Gewalt stark macht“ von Elisabeth Zöller, Andreas Schick und Anne Bischoff wird veröffentlicht

Januar 2009
„Unschlagbar“ kommt auf die shortlist der Bücher des Wissens in Österreich

November 2009
Das HPZ erweitert sein Angebot um Seminare für Lehr- und Erziehungskräfte und zur Personal- und Organisationsentwicklung

Dezember 2009
Die Faustlos-CD mit Zusatzmaterialien für das Kindergarten- und das Grundschul-Curriculum wird veröffentlicht

November 2010
Hogrefe und CfC unterzeichnen nach mehrjährigen Verhandlungen die Lizenz- und Kooperationsverträge für das Faustlos-Sekundarstufenprogramm

Februar 2011
Das HPZ erweitert sein Angebot um das Wertebildungsprogramm Klarigo

Mai 2011
Veröffentlichung der Faustlos-Materialien für die Sekundarstufe

Dezember 2014
Veröffentlichung der Grundschul- und der Kindergartenversion von Faustlos mit aktualisiertem Bildmaterial

2015 – 2017
Entwicklung (incl. Pilotphase) von Fäustling mit Unterstützung der Stiftung „Bündnis für Kinder“

August 2016
Die völlig überarbeitete, neue Homepage geht an den Start

September 2016
Fäustling wird veröffentlicht

März 2017
Die Fäustling-Pilotphase wird erfolgreich abgeschlossen

Januar 2018
Axel Dewald verlässt das HPZ

Januar 2019
Aufgrund der abgelaufenen Lizenzverträge zwischen Hogrefe und CfC, bietet das HPZ keine Fortbildungen mehr zum Faustlos-Programm für die Sekundarstufe an

Mai 2021
Die nach einem Hackerangriff überarbeitete neue Homepage wird veröffentlicht