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Die Wirksamkeit von PriMa wurde mit einem größtenteils standardisierten Fragebogen an drei Messzeitpunkten evaluiert: Unmittelbar vor der Intervention (Baseline), direkt nach der Evaluation und nach einem Zeitraum von ca. sechs Monaten (Follow up). Dabei wurden Veränderungen im Bereich des Wissens und Einstellungen über Ess-Störungen, Änderungen im Ess-Verhalten, Körperselbstwert sowie Unzufriedenheit mit der eigenen Figur erfasst. Die Effekte wurden im Vergleich zu einer Kontrollgruppe (Schulklassen, die – noch – nicht an der Intervention teilgenommen haben) analysiert.
Die Ergebnisse belegen signifikante Veränderungen bei allen erfassten Variablen. Vor Projektbeginn wiesen ca. 25% der Mädchen ein riskantes Essverhalten auf (befragt wurden insgesamt 1.006 Mädchen). Bei 50% normalisierte sich das Essverhalten nach der Durchführung von PriMa. Ohne PriMa war dies bei signifikant weniger Mädchen der Fall (33%) (vgl. ausführlich Berger, Joseph, Sowa & Strauß, 2007). Zusätzlich zur Programmwirkung wurde die Bewertung aller Einzelaspekte des Programms im Rahmen einer Prozess-Evaluation untersucht. Hierbei wurden die Auftaktveranstaltung, Fortbildung und der Projektunterricht von allen Beteiligten unabhängig voneinander mit "mindestens gut" (in Schulnoten) bewertet (vgl. Berger, Ziegler & Strauß, 2008).

 

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