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Die Kieselschule beruht auf zahlreichen wissenschaftlichen Befunden, die z.B. zeigen, dass gemeinsames Musizieren wichtige evolutionäre Funktionen wie Kommunikation, Gefühlsbewältigung und soziale Kohäsion beeinflusst. Auch die "Bastian-Studie" belegt, dass schon durch ganz einfache musikalische Tätigkeiten Fähigkeiten des Begreifens (Kognitionen), des Greifens (Grob- und Feinmotorik) und des Ergriffen Werdens (Emotionen) gefördert werden. Zudem fördert das gemeinsame Musizieren auch die Teamfähigkeit und die emotionale Stabilität. Die Studie belegt zudem, dass durch eine erweiterte Musikerziehung auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder deutlich gestärkt wird.
Neben der sozialen Entwicklung scheint Musik Machen auch die motorische Entwicklung zu fördern und das Identifizieren von Gefühlen zu unterstützen. Erfahrungen und Praxisberichte von Lehrkräften bestätigen derartige Zusammenhänge: In Schulklassen, bei denen häufige gemeinsame musikalische Aktivitäten auf dem Stundenplan stehen, fühlen sich die Kinder wohler, ihr Sozialverhalten verbessert sich und sie lernen mehr.
Ausführlichere Informationen zum theoretischen und empirischen Hintergrund der Kieselschule finden Sie in unserem Übersichtsartikel (pdf).
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