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Die Wirksamkeit von Elterntrainingsprogrammen ist Gegenstand zahlreicher Metaanalysen (z.B. Durlak & Wells, 1997; Farrington & Welsh, 2003; Lundahl, Risser & Lovejoy, 2006; Maughan, Christiansen, Jenson, Olympia & Clark, 2005; Reyno & McGrath, 2006; Sekretich & Dumas, 1996), die deren Effektivität insgesamt belegen. Die Höhe der Effekte erwies sich allerdings als von einer Vielzahl verschiedenster Variablen abhängig. So sind die Effekte von Elterntrainings geringer, wenn sie als universelle statt selektive Präventionsmaßnahme eingesetzt werden, um so größer, je jünger die Kinder der teilnehmenden Eltern sind, und die Effekte werden mit der Zeit geringer. Zudem zeigte sich, dass gerade sozial benachteiligte Teilnehmer am wenigsten von Elterntrainings profitieren (Lundahl et al., 2006; Reyno & McGrath, 2006), und dass vor allem Eltern aus Hochrisiko-Kontexten kaum bereit sind, diese Angebote wahrzunehmen, und wenn sie an Elterntrainings teilnehmen häufig abbrechen (Assemany & McIntosh, 2002). Dies ist mit ein Grund, warum das HPZ-Elternseminar auf die zeitlich begrenzen Ressourcen von Eltern zugeschnitten wurde.
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